Es gibt da ein paar Worte…

  E. Gmelin  –    23. Februar 2021

Es gibt da ein paar Worte,
die sind von eigner Sorte.
Sie sind für die Zukunft gemacht,
wenn es wird so recht bedacht:

Die Hoffnung haben wir zunächst,
daraus die Zuversicht erwächst.
Der Glaube gehört auch dazu,
Beweise gibt es nicht hinzu.

Sie sind auch irgendwie verwandt,
auch wenn dies weniger bekannt.
Vertrauen wir, es wird schon gut,
dafür braucht es auch noch Mut.

Wenn wir all dies nicht hätten,
da möcht ich gerne wetten:
Wär manches sehr viel schlechter
und auch gar nicht gerechter!

An alle

  S. Steinlin  –    23. Februar 2021

Ich habe mir schon lange überlegt, wie können wir wieder einmal mit all unseren Freunden uns treffen.
Die Kirche ist der Ort, aber eben, viele Kirchgänger trauen sich fast gar nicht mehr in die Kirche, weil sie Angst vor diesem Virus haben. Dabei wäre ja die Kirche im Moment der einzige Ort, wo wir Musik, Gottes Wort und liebe Menschen hören und sehen.
Ich z.B. freue mich riesig, wenn wir wieder einmal zusammen Abendmahl feiern dürfen und uns an den Ursprung erinnern können.
Wir dürfen trotzdem nicht hadern und uns daran freuen, dass bei uns kein Krieg herrscht,
dass wir uns – mehr oder weniger frei – bewegen dürfen und dass wir nicht alleine sind.
Gott hört unsere Bitten und Nöte und dafür sind wir sehr dankbar.
Ich schicke allen liebe Grüsse und hoffe, dass alle gesund bleiben.

Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost was kommen mag
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag

Vertrauen

  U. Müller  –    22. Februar 2021

Der Maler Gerd Gisder bekam einmal von einem reichen Fabrikanten den Auftrag, das Leben darzustellen.
Nach einer Woche stand er im Atelier des Künstlers. Auf der Staffelei stand ein Ölgemälde. Die Verwunderung des Auftraggebers war gross. Kein Lebensbaum, kein Weg, keine Quelle war zu sehen. «Das soll das Leben symbolisieren?»

Der Künstler nickte. «Ja, eine Schaukel! Sie versinnbildlicht für mich am besten das Leben!»
Und er zeigte auf eine Schaukel, die nicht starr nach unten hing, sondern Anlauf nahm zum Aufschwung.
Er führte dann aus: «Sitzen Kinder oder Verliebte darauf, ist sie ständig in Bewegung wie alles Leben. Ihr Prinzip ist das Auf und Ab; gleich den Höhen und Tiefen, die in jedem Dasein vorkommen.»
Nach einer Pause setzte er hinzu: «Wenn man es sehen will, hat das Leben mehr Höhen als Tiefen.»
Dann schwieg er länger und meinte nach der Pause mit fester Stimme: «Aber auch, wenn ich ein Tief durchmache, habe ich die Gewissheit, dass ich gehalten werde.»

Gedanken zum Thema Lichtblicke
Sonnenstrahlen über Passwang - 2018

Gedanken zum Thema Lichtblicke

  M. Basler  –    16. Februar 2021

  • Wer keine Lichtblicke mehr sieht, sitzt in der Dunkelheit! Der sollte eine Kerze anzünden!
  • Lichtblicke sind Blicke, die dir Freude ins Herzen bringen!
  • Schau nicht direkt ins Licht, das macht blind! Blicke hinaus und suche mit deinen Augen was ganz Besonderes! Es ist immer etwas da!
  • Wenn du traurig bist, weine, das reinigt deine Augen! Danach schaue um dich, es gibt immer etwas zu entdecken!

Wo stani u wo steisch du?

  M. Bürki  –    12. Februar 2021

Wo me steit im läbe isch mängisch nid eso ganz klar
Wöu wenns ganz klar wär denn wär s ja glasklar und das isches goubeni nie

Wie isch das bi dir?
Steisch du klar im läbe?
Blibsch nie chläbe?
U läärsch nie öppis dernäbe?
Denn isch guet!

weiterlesen >

Wetter
Wolken - Israel 2010

Wetter

  C. Bitterli  –    4. Februar 2021

Text von Anthony de Mello

Ein Wanderer fragte: “Wie wird das Wetter heute?“
Der Schäfer entgegnete: „So wie ich es gerne habe.“ –
„Woher wisst Ihr, dass das Wetter so sein wird, wie Ihr es liebt?“ –
„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nicht immer bekommen kann, was ich mir wünsche. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich erhalte. Deshalb bin ich sicher: Das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.“

Es geit wede geisch!

  M. Bürki  –    29. Januar 2021

Es geit wede geisch…..
ga luege öb das wo die dört säge u mache ou würlich eso isch
Oder öb das wo die dört säge u mache gar nid eso isch wie si säge

Villicht mache si ja eifach und säge gar nüt oder ämu nid eso viil
U die wo säge, si meh mir hie aus die dert….

weiterlesen >

Lass wehen Gott!

  C. Bitterli  –    25. Januar 2021

Gebet von Christoph Breit

Lass wehen Gott!
Regenwolken in vertrocknete Seelen,
Zugluft durch verstaubte Gedanken,
zarten Hauch allen Verliebten
und Sturm durch alles wohl Geordnete.

Lass wehen, Gott, wo du willst!
und kümmere dich nicht um den Wetterbericht,
der nur Sonnenschein ankündigen will in einer Welt voll Unrecht und Trübsal, voller Hass und Tod.

Lass wehen, Gott, und reiß uns mit!
Wirf uns um!
Zeig uns Leben!
Und begeistere uns!

Amen.